Palmenblüte2018-10-16T22:40:38+00:00
Palmenblüte
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Palmenblütenstand – Palmenblüte – Die Infloreszenz – Palmensamen

Palmenblüte Trachycarpus Fortunei Palme Blüte
Etwas ganz Besonderes stellt die Palmenblüte dar. Eine Palme die Blüten austreibt fühlt sich wohl in ihrem Garten.

Bei vielen Palmenarten ist der Aufbau der Palmenblüten sehr ähnlich und doch ist jede Palmenblüte ein besonderes Merkmal einer jeden Palmenart.

Bei der Trachycarpus Fortunei (auch als Hanfpalme bekannt) wächst zwischen den Blattbasen zunächst ein Deckblatt hervor.

Dieses noch sehr unscheinbare Deckblack entwickelt dann den Blütenstandstiel mit mehreren Zweigen. An diesen Blütenstandszweigen sitzen die Blütentriebe (Rachillen) mit zahlreichen, winzigen Blüten.

Die Trachycarpus Fortunei Blüte ist gelblich gefärbt. Der Blütenstandstiel der Hanfpalme ist verholzt und fest.

Häufig wachsen mehrere Blütenstände verteilt um den Palmenstamm herum.

 

 

Palmenblüte Hanfpalme Trachycarpus Fortunei

Die Palmenblüten sitzen zahlreich, eng aneinander auf den Rachillen (Blütentrieben). Die Blüten sind klein und eher unscheinbar.

Durch die gelbliche Farbe der Blüten, fallen die Blütenstände der Hanfpalme jedoch auf und erfreuen so jeden Palmengärtner.

 

Es gibt männliche (Merkmal sind die Staubblätter) und weibliche Blüten (Merkmal ist das funktionsfähige Stigma mit Fruchtknoten, direkt umhüllt vom Blütenblatt).

 

An einer Palme können sich weibliche, männliche, aber auch weibliche und männliche Blütenstände ausprägen.

 

 

Sabal Minor Blüte

Bei einigen Palmenarten (wie z.B. bei der Sabal Minor) treten auch zwittrige Blüten (es handelt sich um männliche Blüten mit funktionsfähigem Stigma) auf.

 

Es bietet sich in Gruppenbepflanzungen an, eine weibliche Palme zwischen zwei männlichen Palmen zu setzen, um so die Befruchtung der weiblichen Palme zu fördern.

 

 

Palmensamen

Bei den Palmensamen unterscheidet man zwischen Steinfrüchten und Beeren.

 

Palmenblüte Palmensamen Querschnitt
Eine Steinfrucht kommt bei den Palmen am häufigsten vor. Sie besteht aus dem Epikarp, einer dünnen, äußeren Schicht, welche direkt eine fleischige, unterschiedliche dicke Gewebeschicht umgibt. Zudem besteht die Steinfrucht aus dem Endokarp, eine Schicht die den Palmensamen umschließt. Der Palmensamen besteht hauptsächlich aus Endosperm, einem zellulosehaltigem Nährgewebe. Der Embryo ist in der Regel am Rand in das Endosperm eingebettet.

 

Eine Beere ist ähnlich aufgebaut, nur fehlt bei dieser Frucht das Endokarp.

Die Größe der Palmenfrüchte ist sehr unterschiedlich. So wiegt die Frucht der bekannten Seychellennußpalme bis zu 20 kg deutlich mehr las die Frucht der Trachycarpus Fortunei Hanfpalme mit lediglich wenigen Gramm Gewicht. Die meisten Palmensamen sind rund, es gibt des Weiteren ovale, birnen- und sichelförmige Palmensamen.

 

Aus dem Palmensamen entwickelt sich der Keimling bis hin zur kräftigen Jungpflanze.

Jungpflanze Trachycarpus Fortunei Keimling Palmensamen
Die reifen Palmensamen fallen auf den Boden und bei entsprechender Bodenbeschaffenheit bildet sich schon bald ein Keimling aus. Zunächst wächst die Wurzel hervor, welche sich direkt den Weg nach unten in die Erde such, um entsprechend Nährstoffe aufzunehmen und sich weiter auszubilden. Nach einiger Zeit wächst das erste Palmenblättchen heran. Und auch das zweite und dritte Palmenblatt. Hat die Jungpflanze einige neue Palmenblätter nachgeschoben, so ist bereits ein erster Palmenstamm Ansatz erkennbar.  

 

 

 

 

 

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